13. November 2017

Ich liebe Mützen...

...weil ich davon immer nur eine stricken muß.

Aber nicht nur deswegen. Mützen sind Projekte, die man schon gut vorher im Kopf planen kann und wenn sie dann erstmal auf den Nadeln sind, auch schnell vorwärts kommen, Gestalt annehmen und eh man sich versieht, weil man nicht aufhören kann, auch schon wieder fertig.



Bei dieser Mütze wollte ich zwei Garne in gleicher Stärke zusammenbringen. Man muß zwar mit 2 Fäden gleichzeitig stricken, aber jeweils immer 2 Maschen, das geht relativ einfach.

Die Anleitung ist der Pom pom hat bei ravelry.







Da die graue Mütze so ein Hingucker wurde, habe ich noch eine in schwarz gestrickt, zumal ich von dem bunten Garn noch gut was übrig hatte.






Hebemaschen sind diesen Herbst ja sehr beliebt und da mußte dann auch eine Mütze in dieser Technik her. Mit dem passenden veganen Fellbommel ist sie doch perfekt für den Winter geeignet.






In der Zeitshrift Kreativ Stricken fand ich diese Mütze. Gestrickt mit der Camino Alpaca und der Mille Colori Baby als Farbtupfer, ist sie nicht so dick, aber durch das Alpaka schön warm.



Von Lamana gibt es ein neues Anleitungsheft, in dem ich diese Fairisle Mütze fand. Die Bergamo
 verstrickt sich zweifädig sehr gut und ist kuschelig warm.

Das wird bestimmt nicht die letzte Mütze gewesen sein, die ich damit diesen Winter gestrickt habe.

Ich wünsche Euch eine schöne November-Woche. Heute sieht es nach etwas Sonne aus. So liebe ich den Herbst.

Eure Lydia

6. November 2017

Im Tücher-Rausch

Am Freitag wurde ich ganz dezent darauf aufmerksam gemacht, daß ich doch schon lange nichts mehr gepostet habe. Danke, liebe Karin, daß du jeden Tag hier vorbeischaust. In den letzten Wochen war sehr viel um mich herum los und da kam ich nicht wirklich dazu, hier zu posten.

Ich will mich aber wieder etwas bessern. Darum will ich euch heute auch gleich zwei meiner Tücher zeigen, die ich in den letzten Wochen gestrickt habe.

 Nachdem ich  bei den Workshops in Plauen von Hebemaschen infiziert wurde, habe ich das schöne Tuch von Sylvie Rasch "Im Blätterwald" angeschlagen.

Mit der Merino 130 von Lang Garn strickte es sich ganz geschwind.




Sylvie Rasch gibt in ihrem Buch "Mosaik Dreieckstücher stricken" die Anleitung für ihre Tücher in symetrisch oder asymetrisch. Ich bin ja mehr fürs Asymetrische, so daß dieses Tuch dann auch diese Form bekommen hat. Ich finde, es läßt sich so besser drappieren.





Anschließend habe ich mit unterschiedlicher Wolle noch etwas das Mosaikstricken geübt:





An diesem Schal-Tuch von Mairlynd habe ich etwas länger gestrickt. Es ist sehr vielfältig zu tragen, und so etwas liebe ich ja. Deshalb habe ich durchgehalten und wurde auch mit einem tollen Ergebnis belohnt.





Es ist das A Twist to it 
und ich habe es mit der Finest Wool von Schoppel gestrickt. Ein zartes Grau mit einem leichten Melange Effekt. Traumhaft.



 Wir hatten viel Spaß beim fotografieren der Bilder, wie ihr euch denken könnt.





Ich werde mich bemühen, meinen nächsten Post nicht in allzu weite Ferne zu schieben.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche.
Ich darf heute schon mal die Woll-Neuheiten von Lang Garn fühlen und sehen, die im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Darauf freue ich mich schon.

Eure Lydia

18. September 2017

Workshops mit hauchzarten Maschen

Am Wochenende haben wir einen kleinen Ausflug Richtung Sachsen und das Vogtland unternommen.

Bei kräftigen Regenschauern fuhren wir nach Leipzig. Zum Glück leuchtete meine grüne Socke (ich habe übrigens beide Socken auf der Fahrt geschafft zu stricken) als Lichtblick heraus.

In Leipzig hatten wir zum Glück tolles Wetter und konnten mit einem phantastischen Stadtführer die Höhepunkte der Stadt erkunden.
Leipzig von oben ist toll.



Wir waren in vielen Passagen, 


und auch Kirchen (Nicolaikirche).



Weiter ging es am Samstag zur Hausmesse bei einem Großhändler für Wolle und Kurzwaren nach Plauen.
Dort hatte ich u.a. zwei Workshops bei Sandra Groll, die für Maschenfein unterwegs war.


Bei Sandra konnte ich meine Kenntnisse für Hebemaschen und verkürzte Reihen vertiefen. Auch das Hinata-Tuch, das ich in Natura sehen und fühlen durfte, hat es mir inzwischen angetan und ich habe mir auch schon Wolle und Farben dafür ausgesucht. Mal sehen, wann ich es schaffe anzuschlagen.


Hier sind meine Maschenproben aus den Workshops. Auch dafür gab es tolle Wolle, und zwar die Premia und Como von Lamana.



Die Stadt von Plauen habe ich dann nur Abends bei Beleuchtung gesehen. Eine schöne Altstadt, doch die Zeit für mehr war leider nicht drin.



Die Fahrtstrecke in den Norden zurück ist doch nicht ohne.



Ein schönes Wochenende mit vielen Inspirationen und schönen Begegnungen.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche.

Eure Lydia

21. August 2017

Das Soxxbook im Gebrauch

Vor 10 Tagen kam endlich auch bei mir das Soxxbook @stineundstitch  an.



Ich war schon ganz gespannt darauf, da auch ich vor gut einem halben Jahr in der Teststrickphase einige Socken Probe-Stricken durfte.

Da ich nicht unbedingt die größte Fair-Isle-Strick-Erfahrung hatte, war es auch für mich eine kleine Herausforderung die Muster umzusetzen und größengerecht anzufertigen. Denn darum geht es bei so einem Teststricken ja.

Relativ einfach ging es mit einem Rechts-Links-Muster los. Dieses Muster ist auch für Anfänger, die schon mal Socken gestrickt haben, als Einsteigermodell durchaus geeignet.
Neu war für mich bei diesen Socken die Wolle: Alb Lino von  Schoppel. Sie ist ähnlich 6-fädiger Wolle und hat einen tollen Griff. Inzwischen habe ich sie auch bei mir im Laden im Angebot weil ich sie so toll fand.




Danach wurde die Herausforderung etwas größer mit den frischen Farben dieser Socken:





Da ich gerne etwas fester stricke, wurden meine Socken etwas enger. Da habe ich inzwischen durch eine halbe Nadelstärke mehr in den Jaquard-Mustern ausgeglichen.

 Das Pepita-Muster habe ich nach den ersten beiden Rapporten (ihr seht sie in dem kleinen Probestück links unten) erstmal beiseite gelegt. Das Muster kam nicht richtig raus, einzelne Maschen wurden "verschluckt". Ich habe dann an der Fadenführung rumprobiert und mit Kerstin Rücksprache gehalten - und dann lief es. Also nicht gleich die Geduld verlieren, einfach mal die Fäden anders laufen lassen und dann klappt es auch mit dem Muster.




Dies sind tolle Herrensocken geworden.

 Da Kerstin und ich uns schon länger kennen und auch nicht so weit auseinander wohnen, haben wir uns Anfang letzter Woche zu einem kleinen Fotoshooting mit Socken getroffen.





Wir hatten viel Spaß dabei, das Paar, das ich natürlich gleich aus dem neuen Buch gestrickt habe, ins rechte Licht zu rücken.










Ich kann mich immer kaum entscheiden, welches Paar ich als nächstes aus diesem schön gestalteten Soxxbook stricken soll. Natürlich kann man dabei gut Reste verarbeiten, so daß ich mich als nächstes für die Soxx No 20 entschieden habe.

Kerstin hat hinten in ihrem Buch Anregungen zum eigenen Design bzw. für Farbkombinationen gegeben, so daß ich gleich mal kreativ war und ihr Muster, das sie am Fuß gestrickt hat, in den Schaft verlegt habe. So ist es dann auch gut wieder männertauglich.



Da ich diesen Monat ziemlich soxxsüchtig geworden bin, werden dies bestimmt nicht die letzten Paare gewesen sein, die ich aus dem Soxxbook gestrickt habe.

Es gibt dort Muster für Anfänger, Könner und Profis. Jeder kann ein Muster finden von dem er gefordert wird oder sich einfach mal entspannen  und den Wollresteberg damit abbauen kann.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Soxx-Stricken und
einen guten Start in die neue Woche.

Eure Lydia

8. August 2017

Dekoverliebt

Im Urlaub habe ich so einige "Malereien", die ich schon länger angefangen hatte, endlich mal fertiggestellt und an ihren Ort der Bestimmung gebracht.

Das größte Projekt war dabei ein Hinweisschild, das ich in einem Workshop im Bastelzimmer Ochmann bei Stephi gewerkelt habe.





Fish and Beer gibt es im Räucherschuppen nebenan:



Und damit man immer weiß, wo man hingehört, auch noch diese Schilder:





Ihr seht, im Moment ist es bei mir sehr maritim.



Ich könnte mich bei dem Thema immer so richtig austoben. Allerdings mag ich es auch nur so richtig im Sommer.





Nach dieser Bilderflut, denke ich reicht es dann auch erstmal mit dem maritimen Thema wieder. Im nächsten Post gibt es wieder Strickereien.

Ich wünsche Euch schöne Sommertage. Diese Woche scheint ja ganz gut zu werden. Genießt es.

Eure Lydia

29. Juli 2017

Stricken geht immer

Natürlich ist das Stricken bei mir in der letzten Zeit nicht zu kurz gekommen. Vor lauter Stricken komme ich nämlich immer nicht dazu, hier zu posten.
Deshalb heute mal wieder eine geballte Ladung von Gestricktem:


 Diese maritimen Steuer-/ Backbord-Socken haben zwei Mal Spaß gemacht: Zunächst beim Stricken und dann beim Fotografieren. Irgendwie fielen mir immer wieder neue Motive damit ein.








Auch für den Herbst habe ich schon vorgearbeitet: Bei Pulswärmern kann man so schön Reste verwerten. Da fallen wir bestimmt noch einige Paare mehr ein.









Und auch diese schönen Socken mit einem kleinen Zopf sind so ganz nebenbei entstanden.





Und was strickt ihr so im Sommer?

Liebe Grüße
Eure Lydia

28. Juli 2017

Dänemark-Urlaub

Letzte Woche haben wir ein paar Tage Urlaub in Dänemark gemacht. Ein Freund wurde 60 Jahre und hat seine Familie und Freunde in ein Ferienhaus eingeladen.




Das Haus war nicht weit von der dänischen Insel Römö entfernt, so daß wir dorthin öfter einen Ausflug gemacht haben.









Auf dem Weg nach Havneby habe ich einen neuen Stoffladen entdeckt. Ein süsses Häuschen voll mit wunderschönen Stoffen. Da kam ich natürlich nicht dran vorbei.




Außerdem haben wir ein Antik-Café entdeckt, in dem es nicht nur Antiquitäten zu kaufen gab, sondern auch lecker Kuchen essen konnte.

 



Auf Römö gibt es einen großen Autostrand, auf dem bei gutem Wetter viel los ist.

 


Immer wieder gerne fahren wir auch nach Ribe, der Partnerstadt unserer Heimatstadt.



Die kleinen verwinkelten Gassen mit den schönen alten Häusern und Haustüren liebe ich besonders.





Ribe liegt an einem kleinen Fluß, so daß auch da etwas Hafenflair entsteht.





Aber auch schöne versteckte Gärten in Hinterhöfen kann man finden.







Vielleicht konnte ich euch mit meinem kleinen Reisebericht inspirieren, auch mal nach Dänemark zu fahren. Es lohnt sich immer.

Nun ist das Wochenende schon wieder in Sicht und ich wünsche euch ein paar geruhsame Tage.

Eure Lydia