15. Januar 2018

Mein Hinata

Die Geschichte meines Hinatas aus dem Maschenfein-Buch "Tücher stricken" ist die, daß ich dieses Tuch immer schon auf Instagram gesehen habe, das Muster zwar ganz spannend fand, es mich aber auf den meisten Fotos störte, daß das Gestrickte so beulig war. Damit war für mich das Tuch zunächst erledigt.

Im September traf ich in einem Workshop Sandra Groll, die das Tuch auch schon gestrickt hatte und es zufälligerweise dabei hatte.



Ich konnte es in Natura sehen und fühlen und habe mich spontanverliebt.
Weil nach dem Spannen es natürlich ganz "glatt" war und das Material aus Lamana Piura und Premia doppelfädig verstrickt ein Traum ist.

Also bestellte ich mir die Wolle in Farben, die ich noch nicht als Tuch hatte, man muß auch mal umdenken, und nahm mir vor, in einem Wochenendurlaub damit zu beginnen.

Das klappte auch ganz gut. Jedoch ist so ein Wochenendurlaub nicht sehr lang und man kann da ja nicht nur stricken. 2 Rapporte habe ich geschafft.

Danach lag dieses Tuch erstmal wieder, guckte mich manchmal an und ich freute mich ja auch darauf, aber viele andere Sockenpaare wollten auch noch gestrickt werden.
Mein Plan war dann, über die Weihnachtsfeiertage dieses schöne Tuch weiterzustricken und es bis Silvester zu vollenden. Gesagt - getan. Es hat geklappt.


Mein Hinata ist zwar ziemlich groß geworden, aber dadurch kann man es auf sehr unterschiedliche Arten tragen.




Es ist so traumhaft weich und kuschelig.




Und ich finde es ist ein absoluter Hingucker.

 
 

Inzwischen trage ich es jeden 2. Tag und freue mich daran.

Vielleicht habe ich euch jetzt damit angesteckt, es auch zu stricken. Dann sucht euch zwei schöne kontrastreiche Farben aus, und fangt damit an. Es lohnt sich.

Eure Lydia

2. Januar 2018

Mütze Frerik

Mein Neffe wünschte sich zu Weihnachten eine Mütze von mir und das nahm ich dankend zum Anlaß, mal wieder eine neue Mütze zu designen.

Streifen und Beanie waren gewünscht, also habe ich ein Muster gesucht, womit beides machbar ist,  und dann ist diese Mütze dabei herausgekommen:




Das Muster besteht aus rechten und linken Maschen und ist auch für Anfänger geeignet.





Da ich schnell Teststrickerinnen gefunden habe, konnte ich die Anleitung  zeitnah schreiben
und ich habe sie auch schon bei ravelry veröffentlicht.



Vielleicht habt ihr ja Lust sie nachzustricken.


Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stricken.
Eure Lydia



1. Januar 2018

Rückblick auf 2017

Ich hoffe ihr seid alle gut in das neue Jahr hineingekommen.
Ich wünsche Euch allen, die ihr immer gerne auf meinen Blog schaut, obwohl ich in letzter Zeit nicht die Fleißigste hier im Posten bin, daß es für euch ein wunderbares Jahr wird, mit Erlebnissen, so wie ihr sie euch wünscht sowie Gesundheit  und Glück.

Im letzten Jahr habe ich viele tolle Socken gestrickt, nicht zuletzt aus dem Soxxbook von Stineundstitch.




Aber auch viele schöne Tücher waren dabei:




Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, wieder ein paar eigene Strickdesigns zu veröffentlichen.

Ich freue mich immer über Euer Feedback, die netten Mails die mich erreichen und auch Anrufe, in denen ich dann Strickhilfe geben kann. Das inspiriert mich zu neuen Ideen und zeigt mir, was ihr stricken möchtet.

Ich wünsche euch einen guten Start in 2018 und verbleibe eure
Lydia



4. Dezember 2017

Weihnachtsdeko durchs Haus

Meine Weihnachtsdeko zum Advent habe ich schon letzte Woche angefangen, so daß sie rechtzeitig fertig war.
Ich nehme euch mal auf einen kleinen Rundgang mit. Kommt mit rein:




Die Holzengel habe ich neulich mit ein paar Freundinnen in einer Tischlerwerkstatt selbst gemacht.

Das schöne Willkommensschild hat mir eine begeisterte Leserin geschickt. Vielen Dank noch mal dafür.




Meine Engel haben auch dieses Jahr wieder eine glanzvolle Bühne gefunden.




Auf dem Klavier finden sich immer so einige Kerzen, Zapfen und Kugeln zusammen.



Die Shabby-Tür habe ich dieses Jahr ganz besonders in Szene gesetzt. Die Tannengirlande lag sonst meist auf dem Klavier oder hing am Treppengeländer. Dieses Jahr ist sie der Hingucker an der Tür.


Diesen Kasten/ Lade oder wie immer man das Teil bezeichnen möchte, habe ich auf dem Wintermarkt bei SeasideNo64 gefunden. Man kann darin wunderbar Schätze aufbewahren oder dekorieren.

Zwischendurch habe ich noch ein paar Vanillekipferl gebacken. Nicht ganz so gut wie meine Oma sie seinerzeit machte, aber nah dran. Dieses Rezept ist von hier.




Ich wünsche Euch eine schöne 1. Dezemberwoche.

Eure Lydia

13. November 2017

Ich liebe Mützen...

...weil ich davon immer nur eine stricken muß.

Aber nicht nur deswegen. Mützen sind Projekte, die man schon gut vorher im Kopf planen kann und wenn sie dann erstmal auf den Nadeln sind, auch schnell vorwärts kommen, Gestalt annehmen und eh man sich versieht, weil man nicht aufhören kann, auch schon wieder fertig.



Bei dieser Mütze wollte ich zwei Garne in gleicher Stärke zusammenbringen. Man muß zwar mit 2 Fäden gleichzeitig stricken, aber jeweils immer 2 Maschen, das geht relativ einfach.

Die Anleitung ist der Pom pom hat bei ravelry.







Da die graue Mütze so ein Hingucker wurde, habe ich noch eine in schwarz gestrickt, zumal ich von dem bunten Garn noch gut was übrig hatte.






Hebemaschen sind diesen Herbst ja sehr beliebt und da mußte dann auch eine Mütze in dieser Technik her. Mit dem passenden veganen Fellbommel ist sie doch perfekt für den Winter geeignet.






In der Zeitshrift Kreativ Stricken fand ich diese Mütze. Gestrickt mit der Camino Alpaca und der Mille Colori Baby als Farbtupfer, ist sie nicht so dick, aber durch das Alpaka schön warm.



Von Lamana gibt es ein neues Anleitungsheft, in dem ich diese Fairisle Mütze fand. Die Bergamo
 verstrickt sich zweifädig sehr gut und ist kuschelig warm.

Das wird bestimmt nicht die letzte Mütze gewesen sein, die ich damit diesen Winter gestrickt habe.

Ich wünsche Euch eine schöne November-Woche. Heute sieht es nach etwas Sonne aus. So liebe ich den Herbst.

Eure Lydia

6. November 2017

Im Tücher-Rausch

Am Freitag wurde ich ganz dezent darauf aufmerksam gemacht, daß ich doch schon lange nichts mehr gepostet habe. Danke, liebe Karin, daß du jeden Tag hier vorbeischaust. In den letzten Wochen war sehr viel um mich herum los und da kam ich nicht wirklich dazu, hier zu posten.

Ich will mich aber wieder etwas bessern. Darum will ich euch heute auch gleich zwei meiner Tücher zeigen, die ich in den letzten Wochen gestrickt habe.

 Nachdem ich  bei den Workshops in Plauen von Hebemaschen infiziert wurde, habe ich das schöne Tuch von Sylvie Rasch "Im Blätterwald" angeschlagen.

Mit der Merino 130 von Lang Garn strickte es sich ganz geschwind.




Sylvie Rasch gibt in ihrem Buch "Mosaik Dreieckstücher stricken" die Anleitung für ihre Tücher in symetrisch oder asymetrisch. Ich bin ja mehr fürs Asymetrische, so daß dieses Tuch dann auch diese Form bekommen hat. Ich finde, es läßt sich so besser drappieren.





Anschließend habe ich mit unterschiedlicher Wolle noch etwas das Mosaikstricken geübt:





An diesem Schal-Tuch von Mairlynd habe ich etwas länger gestrickt. Es ist sehr vielfältig zu tragen, und so etwas liebe ich ja. Deshalb habe ich durchgehalten und wurde auch mit einem tollen Ergebnis belohnt.





Es ist das A Twist to it 
und ich habe es mit der Finest Wool von Schoppel gestrickt. Ein zartes Grau mit einem leichten Melange Effekt. Traumhaft.



 Wir hatten viel Spaß beim fotografieren der Bilder, wie ihr euch denken könnt.





Ich werde mich bemühen, meinen nächsten Post nicht in allzu weite Ferne zu schieben.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche.
Ich darf heute schon mal die Woll-Neuheiten von Lang Garn fühlen und sehen, die im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Darauf freue ich mich schon.

Eure Lydia

18. September 2017

Workshops mit hauchzarten Maschen

Am Wochenende haben wir einen kleinen Ausflug Richtung Sachsen und das Vogtland unternommen.

Bei kräftigen Regenschauern fuhren wir nach Leipzig. Zum Glück leuchtete meine grüne Socke (ich habe übrigens beide Socken auf der Fahrt geschafft zu stricken) als Lichtblick heraus.

In Leipzig hatten wir zum Glück tolles Wetter und konnten mit einem phantastischen Stadtführer die Höhepunkte der Stadt erkunden.
Leipzig von oben ist toll.



Wir waren in vielen Passagen, 


und auch Kirchen (Nicolaikirche).



Weiter ging es am Samstag zur Hausmesse bei einem Großhändler für Wolle und Kurzwaren nach Plauen.
Dort hatte ich u.a. zwei Workshops bei Sandra Groll, die für Maschenfein unterwegs war.


Bei Sandra konnte ich meine Kenntnisse für Hebemaschen und verkürzte Reihen vertiefen. Auch das Hinata-Tuch, das ich in Natura sehen und fühlen durfte, hat es mir inzwischen angetan und ich habe mir auch schon Wolle und Farben dafür ausgesucht. Mal sehen, wann ich es schaffe anzuschlagen.


Hier sind meine Maschenproben aus den Workshops. Auch dafür gab es tolle Wolle, und zwar die Premia und Como von Lamana.



Die Stadt von Plauen habe ich dann nur Abends bei Beleuchtung gesehen. Eine schöne Altstadt, doch die Zeit für mehr war leider nicht drin.



Die Fahrtstrecke in den Norden zurück ist doch nicht ohne.



Ein schönes Wochenende mit vielen Inspirationen und schönen Begegnungen.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche.

Eure Lydia

21. August 2017

Das Soxxbook im Gebrauch

Vor 10 Tagen kam endlich auch bei mir das Soxxbook @stineundstitch  an.



Ich war schon ganz gespannt darauf, da auch ich vor gut einem halben Jahr in der Teststrickphase einige Socken Probe-Stricken durfte.

Da ich nicht unbedingt die größte Fair-Isle-Strick-Erfahrung hatte, war es auch für mich eine kleine Herausforderung die Muster umzusetzen und größengerecht anzufertigen. Denn darum geht es bei so einem Teststricken ja.

Relativ einfach ging es mit einem Rechts-Links-Muster los. Dieses Muster ist auch für Anfänger, die schon mal Socken gestrickt haben, als Einsteigermodell durchaus geeignet.
Neu war für mich bei diesen Socken die Wolle: Alb Lino von  Schoppel. Sie ist ähnlich 6-fädiger Wolle und hat einen tollen Griff. Inzwischen habe ich sie auch bei mir im Laden im Angebot weil ich sie so toll fand.




Danach wurde die Herausforderung etwas größer mit den frischen Farben dieser Socken:





Da ich gerne etwas fester stricke, wurden meine Socken etwas enger. Da habe ich inzwischen durch eine halbe Nadelstärke mehr in den Jaquard-Mustern ausgeglichen.

 Das Pepita-Muster habe ich nach den ersten beiden Rapporten (ihr seht sie in dem kleinen Probestück links unten) erstmal beiseite gelegt. Das Muster kam nicht richtig raus, einzelne Maschen wurden "verschluckt". Ich habe dann an der Fadenführung rumprobiert und mit Kerstin Rücksprache gehalten - und dann lief es. Also nicht gleich die Geduld verlieren, einfach mal die Fäden anders laufen lassen und dann klappt es auch mit dem Muster.




Dies sind tolle Herrensocken geworden.

 Da Kerstin und ich uns schon länger kennen und auch nicht so weit auseinander wohnen, haben wir uns Anfang letzter Woche zu einem kleinen Fotoshooting mit Socken getroffen.





Wir hatten viel Spaß dabei, das Paar, das ich natürlich gleich aus dem neuen Buch gestrickt habe, ins rechte Licht zu rücken.










Ich kann mich immer kaum entscheiden, welches Paar ich als nächstes aus diesem schön gestalteten Soxxbook stricken soll. Natürlich kann man dabei gut Reste verarbeiten, so daß ich mich als nächstes für die Soxx No 20 entschieden habe.

Kerstin hat hinten in ihrem Buch Anregungen zum eigenen Design bzw. für Farbkombinationen gegeben, so daß ich gleich mal kreativ war und ihr Muster, das sie am Fuß gestrickt hat, in den Schaft verlegt habe. So ist es dann auch gut wieder männertauglich.



Da ich diesen Monat ziemlich soxxsüchtig geworden bin, werden dies bestimmt nicht die letzten Paare gewesen sein, die ich aus dem Soxxbook gestrickt habe.

Es gibt dort Muster für Anfänger, Könner und Profis. Jeder kann ein Muster finden von dem er gefordert wird oder sich einfach mal entspannen  und den Wollresteberg damit abbauen kann.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Soxx-Stricken und
einen guten Start in die neue Woche.

Eure Lydia

8. August 2017

Dekoverliebt

Im Urlaub habe ich so einige "Malereien", die ich schon länger angefangen hatte, endlich mal fertiggestellt und an ihren Ort der Bestimmung gebracht.

Das größte Projekt war dabei ein Hinweisschild, das ich in einem Workshop im Bastelzimmer Ochmann bei Stephi gewerkelt habe.





Fish and Beer gibt es im Räucherschuppen nebenan:



Und damit man immer weiß, wo man hingehört, auch noch diese Schilder:





Ihr seht, im Moment ist es bei mir sehr maritim.



Ich könnte mich bei dem Thema immer so richtig austoben. Allerdings mag ich es auch nur so richtig im Sommer.





Nach dieser Bilderflut, denke ich reicht es dann auch erstmal mit dem maritimen Thema wieder. Im nächsten Post gibt es wieder Strickereien.

Ich wünsche Euch schöne Sommertage. Diese Woche scheint ja ganz gut zu werden. Genießt es.

Eure Lydia